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UN-Sichtbar? Internationale Entscheidungen im Migrationsrecht in der nationalen Rechtsprechung

18. März 2025
2 Min. Lesezeit

Trotz der hohen Relevanz und der rechtlichen Verpflichtung zur Berücksichtigung zeigt die Praxis, dass internationale Entscheidungen etwa der UN-Fachausschüsse oder des EGMR kaum von nationalen Verwaltungsgerichten bei der Auslegung nationalen Rechts herangezogen werden. Vor diesem Hintergrund weisen wir auf das forschungsbasierte Seminar „UN-Sichtbar? Internationale Entscheidungen im Migrationsrecht in der nationalen Rechtsprechung“ im kommenden Sommersemester 2025 hin.


Im Rahmen einer X-Student Research Group soll in einem praxistheoretischen Ansatz ermittelt werden, inwiefern internationale Entscheidungen zu Flucht und Migration bisher Eingang in die Rechtsprechung nationaler Verwaltungsgerichte gefunden haben, in welchem Zusammenhang dies geschehen ist und welche Auswirkungen dies auf den Ausgang der Entscheidung hatte. Ferner wird ermittelt, ob und inwiefern Lücken der Inbezugnahme bestehen. Nach Durchführung der Recherche bekommen Studierende die Möglichkeit, die für die Praxis aufgearbeiteten Informationen in der Zeitschrift für Ausländerrecht (ZAR) zu veröffentlichen.


Das Forschungsprojekt konzentriert sich auf die Analyse von Entscheidungen im Migrationsrecht und ergänzt somit eine bereits durchgeführte Analyse zum Asylrecht aus dem Wintersemester 24/25.


Die Veranstaltung kann mit 6 Leistungspunkten angerechnet werden. Studierende der Rechtswissenschaft haben die Möglichkeit, die Teilnahme als Schlüsselqualifikation mit 6 BZQ-Punkten anerkennen zu lassen.


Die X-Student Research Group wird von Katharina Stübinger gemeinsam mit Johanna Mantel, Philipp Schönberger und Dr. Matthias Lehnert durchgeführt. Sie ist Teilprojekt des Projektes „Internationale Entscheidungen im Asyl- und Migrationsrecht“ (Equal Rights Beyond Borders) und an die Professur für Recht und Migration der HU Berlin angegliedert. Die Veranstaltung wird im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern durch die Berlin University Alliance gefördert.


Die X-Student Research Group wird als Block-Seminar an den folgenden Terminen online stattfinden:

24.04.25: 09:15-13:00 Uhr 25.04.25: 09:15-12:15 Uhr

15.05.25: 09:15-13:00 Uhr 16.05.25: 09:15-12:15 Uhr

22.05.25: 09:15-13:00 Uhr 23.05.25: 09:15-12:15 Uhr

05.06.25: 09:15-13:00 Uhr 06.06.25: 09:15-12:15 Uhr

 

Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen, ist allerdings auf 15 Teilnehmende beschränkt. Studierenden der Humboldt-Universität zu Berlin, der Freien Universität Berlin, der Technischen Universität und der Charité werden bei der Auswahl bevorzugt.



Alle weiteren Informationen finden sich in den Veranstaltungshinweisen im Anhang.

·       Hier sind alle Informationen zum Anmeldeprozess.

·       Hier ist der Link zur Veranstaltung auf der Website der Berlin University Alliance.

·       Hier ist der Link zur Veranstaltung im Vorlesungsverzeichnis.



 
 
 

10 Kommentare


16cool
16. Sept.

The point that stuck with me is how often ECHR rulings are legally binding yet practically invisible in national migration courts. If judges aren't citing them, the obligation to consider them becomes almost theoretical. Curious whether that gap is mostly training, workload, or something more deliberate.


<a href="https://image2-5.org/

">image 2.5</a>

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16cool
16. Sept.

The point about courts rarely engaging with Strasbourg case law hits home when drafting asylum appeals. I now front-load the relevant ECtHR paragraphs into a short annex, since experience suggests judges respond more when the citation is impossible to skim past.


<a href="https://nano-bananapro.com/

">nano banana pro</a>

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16cool
16. Sept.

The point about national courts ignoring international rulings even where they're formally bound to consider them stuck with me. If judges rarely cite these decisions, is the gap more about training and access, or about deliberate resistance to supranational law?


<a href="https://nano-banana2.com/

">nano banana 2</a>

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Observar diferentes periodos ayuda a entender que las frecuencias no permanecen necesariamente iguales. Los números calientes pueden cambiar con el tiempo, haciendo interesante actualizar el análisis conforme aparecen nuevos resultados.

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jusufi1984
14. Aug.

El análisis sobre el derecho migratorio resalta la importancia de la transparencia y el acceso a la información jurídica. Para quienes difunden investigaciones o recursos educativos, una manera de ordenar sus referencias facilita que los interesados encuentren documentos clave rápidamente. Organizar el material de consulta es fundamental para fomentar un debate académico más abierto y accesible.

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